Wer ist Shuizid?

Ich bin, der ich nicht bin.

Was ist Shuizid? Shuizid, dabei handelt es sich entgegen der ersten Vermutung nicht um eine mittels Wasser durchgeführte Selbsttötung (Shui, chin. = Wasser) sondern um die simple Weiterentwicklung meines bisher geläufigen Nicks im Internet.

Mit Jahrgang 1988 bin ich entsprechend des momentanen Jahres ungefähr alt und meines Zeichens Student der Philosophie und Mathematik der Sekundarstufe 2 (Gymnasium). Das ganze nun seit unglaublich 2010/11 und damit zur aktuellen Stunde noch relativ neu auf dem Gebiet, wobei ich nach einem abgebrochenen Studiengang bereits Erfahrung auf dem Gebiet gesammelt habe.

Ich besitze ein vergleichsweise breites, dafür jedoch weniger tiefes Interesse an Themengebieten und habe mich nach längerem Hadern dazu entschieden, dies in einem Blog kund zu tun. Zudem möchte ich meine persönlichen Einstellungen und Meinungen, sofern vorhanden, einfließen lassen oder diese nach Möglichkeit im Prozess des Schreibens bilden. Dabei sie zu beachten, dass ich nach langjähriger Erfahrung zweifellos anders bin (dies sei an dieser Stelle wertungsfrei). Ich bin ein großer Fan von Sarkasmus und würde Zynismus heiraten, wenn es denn eine Frau wäre. Dabei bin ich keineswegs lebensverneinend, sondern entgegen jeglicher mir eigener Vernunft von einer höchst fröhlichen und zumeist gelassenen Person, ganz gleich was man auch den Texten dieses Blogs entnehmen zu glauben scheint. In Dieser Hinsicht kann man mich gerne als optimistischen Pessimist bezeichnen, der stets auf das Gute vertrauend letztlich sich auch von dem schlechten nicht überraschen lässt.

Auch wenn es schön wäre, kann ich leider nur versuchen die Probleme dieser Welt zu verstehen und mit jenem Teil der Bevölkerung zu teilen, die sich dereinst hierher verirrt. Mitnichten aber maße ich mir an, auch eine Lösung bieten zu können. Bei den vielen Dingen die es zu verstehen gibt, ist eines jedoch elementar: Eine echte Veränderung kann es nur dann geben, wenn das Volk anfängt zu verstehen. Jeder andere Versuch der Veränderung brachte uns schließlich dorthin, wo wir jetzt sind. Auch dies soll an dieser Stelle keine Kritik, sondern nur eine Feststellung sein.

Welche Sprache wird verwendet? Amtssprache und Muttersprache sind Deutsch. Dementsprechend bin ich bemüht, auch so häufig wie möglich auf Begriffe aus anderen Sprachen zu verzichten. Obgleich ich den Versuch bestaune, das Amerikanisch zu annektieren, verbleibe ich zum einen in meiner Muttersprache, eben weil dies die Sprache dieses Landes ist und ich lediglich erwarte, dass genau sie von den Lesern verstanden wird, zum anderen möchte ich nach Möglichkeit auch auf diverse Fremdwörter verzichten, da ich keinen akademischen Anspruch erhebe oder mich genötigt sehe, mittels komplizierter Begriffe meine eigene Person zu profilieren.

Wozu aber ein weiterer Blog über die Missetaten dieser Welt? Nun tatsächlich finde ich es natürlich reichlich überflüssig, einen Blog zu erstellen, der einzig dazu dient, zu erzählen, dass alles Scheiße ist. Noch schlimmer wäre dies natürlich es bei jedem Ereignis aufs neue zu tun, als hätte man gerade eben zum ersten mal die Augen geöffnet und wie ein unbeschriebenes Blatt auf die Welt losgegangen. nach nunmehr ebenfalls einer langen Aktivität in einem Philosophieforum habe ich für mich den Anspruch entwickelt, Probleme hier möglichst differenziert, also von mehreren Gesichtspunkten aus zu betrachten.

Was hat es mit „Philosophie“ und den „Kommentare“ auf sich? Ich erhebe in beiden einen gewissen philosophischen, das heißt vorerst wertungsfreien Anspruch. Dabei lege ich vor allem Wert auf eine möglichst unvoreingenommene Betrachtung und möchte möglichst nachvollziehbar zu einem allgemein verständlichen und akzeptablen Ergebnis kommen. Dies dient ebenso meiner persönlichen Meinungsfindung. Gleichwohl unterscheiden sich die beiden Bereiche natürlich. Kommentare beziehen sich stets auf aktuelle Ereignisse und nehmen Stellung dazu, welche zuweilen auch als Tragiksatire verstanden werden können. Der philosophische Bereich ist indes nicht dazu da, um innerphilosophische Probleme zu lösen oder gar alte Texte zu interpretieren, sondern es dient meiner persönlichen Weiterentwicklung in essentiellen Fragen das Daseins. Sie richten sich ebenso nicht ausschließlich an Philosophen, sondern auch an jene, die einmal über sich und ihr Dasein nachdenken möchten.

Was sollen die Geschichten? Bei ihnen handelt es sich um das Produkt meiner Phantasie oder aber der nicht zielgerichteten Aufarbeitung von eigenen Träumen. Sie sind grundsätzlich unvollständig und sollen lediglich eine Einleitung darstellen. Zugunsten des Urheberschutzes ist es nicht in meinem Sinne, die vollständige Idee in den Geschichten zu veröffentlichen, oder gar die Geschichten selbst vollständig hier dar zu bieten.

Was gilt zu beachten? Manche Begriffe werden entgegen ihres eigentlichen Verständnisses benutzt. Das heißt zum einen, das ich manche Wörter entgegen ihrem allgemeinen Verständnis wertungsfrei verwende und andererseits Begriffe, die über keine eindeutige Definition verfügen und dementsprechend im Bereich „besondere Begriffe“ auftauchen.

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